Kupferbleche

Material-Kenndaten

Kupfer war von jeher als Edelmetall betrachtet, deswegen ist das auch im Bauwesen erweitert worden. Viele historische Bauten wurden mit Kupferdächern gedeckt und diese Dächer geben ohne größere Modifizierungen bis heute. Einfache Formänderungsfähigkeit und gutes Ansehen stellen Vorteile des Kupfers dar.

Grundlegende chemische Zusammensetzung und Bezeichnung

Cu-DPH - 99,9 % Cu, Bezeichnung der Qualität
CW024A - Bezeichnung des Produktes ... CW024A

Verwitterte Form

Falls typische Eigenschaften vom bereits verwitterten gefärbten Kupfer verlangt sind (siehe "Lebensdauer und Korrosion"), kann solcher Prozess durch chemische Behandlung beschleunigt werden.

Bearbeitung

Das durch außerordentlich hohe elektrische Leitfähigkeit charakterisierte Kupfer reagiert elektrochemisch mit anderen Metallen in feuchter Umgebung. Durch diese Berührungskorrosion werden die Metalle unter Berührung wesentlich beschädigt. eloxiertes Aluminium mit Oxidation-Schicht 20 µm ist gegen Wasser mit Kupferinhalt widerstandsfähig.   Reines Aluminium verliert dabei dessen dekoratives Ansehen, jedoch nicht die Funktion. Direkter Kontakt beider Materials kann z.B. mittels eines Kunststoff-Filmes eliminiert werden. Teile aus Zink oder verzinkten Blechen dürfen nicht in Fließrichtung des Regenwassers installiert werden, sonst werden diese Metalle zerstören. Stahlteile sollen ebenso über Kupfer installiert werden, weil Korrosion-Reste sichtbare Flecken auf dem Metall verursachen. Befestigungselemente, z.B. Schrauben, Nagel und usw., müssen unbedingt aus Kupfer sein.

Lebensdauer und Korrosion

Oberflächen der Kupferbleche werden durchs Witterungseinflüsse gewittert, d.h. die werden zuerst matt-braun und zum Ende typisch grünlich gefärbt sein. Dieser Prozess ist langfristig, siehe die Tabelle. Chemische Zusammensetzung des Überzuges auf Kupfer ist ein bisschen unterschiedlich in Abhängigkeit von Umgebung, jedoch handelt es sich um eine chemisch stabile Schutzschicht.   Ein Vorteil diese Prozesses stellt auch sog. "Heilen" dar, d.h. falls zur Beschädigung einer bereits beschichteter Stelle kommt, chemische Reaktionen weiter laufen und die beschädigte Stelle wird mit der Schutzschicht wieder bedeckt.

 

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